Samstag, 25. März 2017

Die Schwemme - Wiener Bistro auf hohem Niveau?

Hallo meine Lieben,

die Beziehung miteinander und jene mit Freunden und Familie zu pflegen ist mit Martins Gastro-Dienstzeiten oft gar nicht so einfach. Spätdienst und zwei freie Tage unter der Woche bedeuten da ein gutes Zeitmanagement und oft auf die Uhr sehen. Hinzu kommt,dass ich zeitweise auch was für die Uni tun soll oder muss. Ein Abend die Woche (seit neuestem die sogenannte "Date Night") und ein Frühstück gehören uns. Die anderen Tage versuchen wir dann unser soziales Leben nicht zu vernachlässigen..

Einen Abend mit Freunden verbrachten wir in der Schwemme - einem Wiener Bistro - im 3. Bezirk. Selten aber doch bin ich bei der Lokalauswahl nicht beteiligt. Nicht an der Organisation beteiligt zu sein, ist aber auch mal ganz angenehm :)


Ambiente (4/5)
Ein Großteil des kleinen Bistros wird vom Bar- bzw. Küchenbereich eingenommen. Die Einrichtung ist in dunklem und hellem Holz gehalten, alles in allem macht es einen gemütlichen Eindruck. Durch die offene Gestaltung kann man das Treiben sehr gut beobachten. Die Tische sind bereits eingedeckt und es stehen Grammeln zum Knabbern bereit. Über Kunst lässt sich bekanntlich streiten, aber mein Blog - meine Meinung: Mir hat das Gemälde an der Wand nicht gefallen, ich finde es zu düster. Wenn Gäste an der Bar sitzen, muss man sich auch etwas durchwurschteln, wenn man einen hinteren Tisch ergattert hat und der WC-Bereich ist mir ein bisschen zu hellhörig. Abgesehen davon alles fein :)



Service (5/5)
Und wurden gleich bei der freundlichen Begrüßung die Jacken abgenommen und bei der Auswahl an Bier und Cider wurden wir geduldig beraten. Auf das Essen und neue Getränke mussten wir nie lange warten, ein Lächeln war auch immer mit dabei. So mag ich das :) Da der Koch ein Freund unserer Freunde ist, konnten wir auch mit ihm einige Worte wechseln. Ich würde es toll finden, wenn er auch ohne jemanden zu kennen manchmal an den Tisch kommt um mit den Gästen zu reden. Immerhin ist das die Person, die in der Küche zaubert und die kann man ruhig zeigen und zu Wort kommen lassen.



Geschmack (5/5)
Zur Zeit unseres Besuchs befand sich ein T-Bone Steak auf der Spezialkarte, serviert mit Parmesanpommes und Trüffelöl. Da jeder ein Stück probieren durfte, kann ich sagen, dass das schon ein feines Stück Fleisch war. Für mich nicht das Allerbeste, aber dem Esser hats gemundet. Zwei Mal ging der Jim Beam Pulled Pork Burger (Pulled Pork, Jim Beam Marinade, Mango Chili Mayonnaise, Krautsalat und Pommes) über den Tresen und sie wurden hoch gelobt. Zurecht kann ich sagen :) Mr. Wien futtert hat ihn als eine tolle Mischung aus dem saftigen Fleisch und dem knackigen Kraut beschrieben, für alle Geschmacksnerven etwas dabei. Gefallen hätte mir trotz der kleinen Karte ja mehreres. So entschied ich mich für die zwei Mini-Burger, die ich so leider nicht mehr im Menü finde. Beide waren geschmacklich sehr gut ausbalanciert - super. Nach wir Mädels wieder ein bisschen Platz im Bauch geschafft hatten, genehmigten wir uns noch einen Brownie mit Vanilleeis, Korkant und Himbeerspuma. Nach einer kurzen Überlegung und einem Lacher - jede einen für sich ;) Was soll ich sagen? Schokolade ist Schokolade und Himbeeren sind meine absoluten Lieblingsbeeren. Zum Hineinlegen!

Ich hab auch den Blakstoc - Ginger for my Honey Cider mit frischem Ingwersaft und Berghonig aus Österreich probiert. Mir war er ein bisschen zu bitter und hat einen leicht pelzigen Geschmack hinterlassen, aber mein Hauptaugenmerk liegt auf dem Essen :)



Preis (5/5)
Das Steak war meiner Erinnerung nach mit etwas mehr als € 30 veranschlagt, inklusive Pommes voll in Ordnung. Der Jim Beam-Burger mit Pommes kommt auf € 12,40 und die Mini-Burger ohne Pommes bewegen sich im selben Bereich. Sind aber nicht notwendig, bei den anderen bleiben immer welche übrig ;) Der Schokobrownie liegt mit € 7,20 schon im höheren Bereich, ist geschmacklich aber toll. Der Cider ist mit € 4,80 angeschlagen.

Wiederkommen?
Kurz und knapp: Sehr gerne :)
Alles Liebe,
eure Janine



Infos
Standort
Marokkanergasse 3a
1030 Wien

WWW
www.dieschwemme.at

Öffnungszeiten
Montag - Freitag: 11 - 24 Uhr
Samstag: 17 - 24 Uhr

Reservierung (unbedingt!)
per Mail: reservierung@dieschwemme.at
telefonisch: +43 1 95 444 48

Erreichbarkeit
U4 Stadtpark
71 Am Heumarkt
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Sonntag, 19. März 2017

Bad Hofgastein: Kulinarik

Hallo meine Lieben,

momentan ist in der Arbeit wirklich die Hölle los und ich bin urlaubsreif. Zum Glück geht es in ein paar Wochen nach London. Das wird zwar nicht entspannend, aber wir kommen raus und erleben bestimmt was. Falls noch jemand Tipps hat wo man eventuell doch noch Tickets für die ausverkauft Tour in der Harry Potter World bekommt - nur her damit!

Für's Erste erzähl ich euch noch ein bisschen was über unsere kulinarischen Erfahrungen in Bad Hofgastein im Salzburger Land Drei Tage sind immerhin auch drei Tage Essen..


GASTEIN ALM
Die Gastein Alm befindet sich in unmittelbarer Nähe der Talstation der Schloßbahn. Bei unserem letzten Besuch hat sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen und da wir ja alles so machten wie letzten Jahr..

Ambiente (5/5)
Die Gastein Alm erinnert an eine Almhütte, aber nicht so altbacken wie manchen Skihütten mittlerweile sind, sondern sehr modern gehalten. Man kann gemütlich an der Bar, Hochtischen und normalen Tischen Platz nehmen und einen netten Abend dort verbringen. Raucher- und Nichtraucherbereich sind durch eine große, aber dekorativ gestaltete Scheibe getrennt. Im hinten Bereich kann man den Pizzaprofis beim Werken und Teig in die Luft werfen zusehen. Abgerundet wird die Einrichtung durch urige Dekoelemente.


Service (3,5/5)
Den Service hab ich aus dem letzten Jahr etwas aufmerksamer und fröhlicher in Erinnerung. Schon bei der telefonischen Reservierung hatte ich das Gefühl, dass man auf unseren Besuch eigentlich gar keine Lust hatte, da wir stark zu einer Uhrzeit gedrängt wurden. Da uns der Hunger trieb, schlugen wir früher auf und bekamen einen der mehrere freien Tische - wozu das Drängen zu einer späteren Uhrzeit, bleibt also ein Rätsel. 

Vor Ort war das Personal in Tracht glücklicherweise etwas freundlicher, aber nicht ganz so flott und aufmerksam wie es hätte sein können. Schade, denn wir wissen eben, dass es hier auch besser geht.

Geschmack (4/5)
Geteilt wurde traditionell ein Beef Tartar vom Bio Rind zur Vorspeise. Es war lecker, mit 80 Gramm etwas wenig, aber dafür stimmte der Preis. Zum Hauptgang orderte ich einen klassischen Backhendlsalat mit Kernöl, das das Backhendl leider schon aus war. Vollkommen in Ordnung, so wie es sein soll :) Ich fände zusätzlich lediglich einen Erdäpfelsalat toll. Der Mr. bestellte Spareribs mit Kraut und Knödel. Die Knödel waren superfluffig und das Kraut gut abschmeckt. Die Marinade des Fleisches hat uns leider nicht ganz überzeugt. Die Portionen waren ausreichend und vom letzten Jahr kann ich euch die Forelle in Mandelbutter, Erdäpfeln und grünem Salat ans Herz legen.


Preis (5/5)
€ 9,50 für das kleine Beef Tartar und den Backhendlsalat passt wunderbar. Leider finde ich die Spareribs nicht mehr auf der Karte oder bin deshalb ein Fragezeichen was den Preis angeht. Der Fisch kommt jedenfalls auf € 13,50 und ist jeden Cent wert.

Infos
Standort
Schloßgasse 1
5630 Bad Hofgastein

WWW
www.gasteinalm.at

Öffnungszeiten
Montag - Sonntag: 11 - 23 Uhr
Mittwoch ist Ruhetag

Reservierung
+43 6432 850 25 oder info@gasteinalm.at

ALTE POST
Ein Klassiker, oder? Ich glaube jedes noch so kleine Dorf hat ein Hotel Alte Post. 2016 waren wir für einen kleinen Imbiss dort. Das Beef Tartar (ja, mal wieder) sowie der Apres Salat mit Avocado und Ziegenkäse können sich wirklich sehen und vor allem schmecken lassen. Deshalb heuer der zweite Versuch..

Ambiente (2/5)
Dass das Hotel Alte Post heißt, lässt vermuten, dass es eben etwas älter ist. Was uns letztes Jahr nicht aufgefallen ist als wir im vorderen Bereich gespeist haben, war wie altbacken das Restaurant tatsächlich ist. Vertäfelt von oben bis unten mit altmodischen Lustern, schweren Vorhängen und einem riesigen Bild an der Wand. Zusammengefasst also sehr drückend. Das absolute No-Go für mich waren allerdings die angestaubten Plastikblumen. Einiges davon gehört bei traditionellen Restaurants vielleicht dazu, aber mir hats nun mal nicht gefallen.


Service (4/5)
Immer diese Vergleiche zum letzten Jahr, ich weiß. Diesmal kümmerten sich mehrere Personen um unser kulinarisches Wohl. Wir wurden einerseits von einem eingebürgerten Deutschen bedient, der uns beim Zahlen erzählte wie langweilig die Saison momentan sei und zum anderen von einer bemühten Dame mit asiatischen Wurzeln. Besonders zum Schmunzeln brachte mich das Lehrlingsmädel, welches alle 10 Minuten in den abgesehen von uns leeren Bereich kam und mal Tischdecken zurecht zupfte, Salz- und Pfefferstreuer auffüllte, Blumen gerade richtete um bei der nächsten Runde wieder die Tischdecken neu zu drapieren. Das unterstrich was der Kollege erzählte. Plus für uns: Unsere Bestellung wurde rasch aufgenommen und wir saßen nicht lang mit knurrendem Magen da :)


Geschmack (3/5)
Mein Fisch war absolut in Ordnung und ich würde ihn wiederbestellen. Diesen bestellte ich unter anderem, da Martin sich für den Grillteller entschied und erfahrungsgemäß ist das meistens ziemlich viel. Ein Blick auf den Teller belehrte uns eines Besseren. Darauf befanden sich stinknormale Pommes, durchgebratenes Fleisch mit Kräuterbutter und Fisolen. Für den veranschlagten Preis war die Portion recht klein und der Geschmack auch nicht überragend. Da entgegen der Erwartungen vom Grillteller nichts übrig blieb, hatte ich noch Platz für eine Nachspeise, weshalb sich ein Schokokuchen mit Beerenspiegel und Vanilleeis am Tisch einfanden. Der Kuchen war in Ordnung, hätte aber saftiger sein können. Das Eis war vermutlich nicht selbst gemacht. Alles in allem war das Essen durchschnittlich..


Wiederkommen?
Schade, aber nein. Dafür stimmt für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht. Außerdem fühle ich mich bei der Einrichtung einfach nicht wohl, sondern eher erdrückt.

Infos
Standort
Kirchplatz 4
5630 Bad Hofgastein

WWW
www.altepost-gastein.at/de/hotel/kulinarium/

LA PICCOLA ITALIA
Keine Auflistung und keine Bilder? Offensichtlich oder eben nicht sichtlich :) Bei unserem Besuch im Piccola Italia habe ich das Handy beiseite gelegt um den Abend in Ruhe mit meinem Mann zu genießen.

Das Restaurant ist klein, aber fein - eine Reservierung ist unbedingt zu empfehlen. Dasselbe gilt für die übersichtliche Speisekarte. Geführt wird das kleine Italien von einer entzückenden kleinen italienischen Familie mit sehr freundlichem und aufmerksamen Service.

Die Einrichtung ist nicht allzu italienisch, aber das Essen ist einfach großartig. Die Spaghetti Carbonara waren einfach himmlisch und der passable Preis rundet das Gesamterlebnis ab. Deshalb keine Punkte und keine Fotos - überzeugt euch selbst :)

Infos
Standort
Kurpromenade 11
5630 Bad Hofgastein

Öffnungszeiten
11:30 - 22:00 Uhr
Mittwoch ist Ruhetag

Reservierung
+436432 83 69
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Donnerstag, 23. Februar 2017

Bad Hofgastein: Unterkunft & Skigebiet

Hallo ihr Lieben,

eigentlich bin ich der Meinung, dass das Leben zu kurz ist oder einfach zu viel von der Welt sehen will um zweimal an denselben Ort zu reisen. Nun ja, dieses Jahr hab ich das komplett über Board geworfen, denn nach fast 10 Jahren geht es im April wieder in meine heißgeliebte Stadt London - aber wenn ich schon so schwärme, dann darf ich auch meine eigenen Regeln brechen :)

Im Jänner dieses Jahr sind wir wieder nach Bad Hofgastein im wunderschönen Salzburger Land gefahren. Gleicher Ort. Gleiche Pension. Sogar das gleiche Zimmer. Gleiche Restaurants. 

Ich hab ja befürchtet, dass es ein bisschen langweilig wird, aber es war anders und doch irgendwie gleich. Was am allermeisten aufgefallen ist: Die Erholung trat viel schneller ein. Wir kannten den Weg ins Hotel, ins Tal, zur Piste und mussten uns nicht mehr erst orientieren. 

Das Gasteinertal: Bad Hofgastein
Die Marktgemeinde befindet sich in St. Johann im Pongau, Salzburg. Wir waren immer in der Nebensaison dort, weshalb ich nicht sagen kann wie viel dort während der Ferien los ist. Für uns machte es den Eindruck eines etwas verschlafenen Touristenortes. Wirklich viel los war bei unserem Spaziergängen am Abend nicht - Selbiges galt für die Pisten und das finde ich einfach sehr angenehm. Das Skigebiet besteht aus der Skischaukel Stubnerkogel-Angertal-Schlossalm, Graukogel und Sportgastein und wartet mit rund 200 Pistenkilometern auf.

Das Bild unterhalb sagt ohnehin mehr als tausend Worte, aber in luftigen Höhen zu stehen, einmal tief Luft zu holen und den Blick zu genießen, ist für mich unbezahlbar. Diese Ausblicke machen mir immer ganz besonders bewusst wie schön Österreich ist und welches Glück ich habe, es als meine Heimat bezeichnen zu dürfen. Bevor ich noch schwärmerischer werde, ein bisschen was zu unserer Unterkunft..



Unsere Unterkunft: Der Biobauernhof Aslgut
Bei der Suche nach einem nicht allzu teuren und altbackenen Hotel bin ich auf den Biobauernhof Aslgut im Angertal gestoßen. 

Die Lage ein bisschen außerhalb hat sich entgegen unserer anfänglichen Bedenken als ein Vorteil entpuppt. Der Gedanke wurde mehr als bestätigt als wir auf unseren Balkon hinausgingen und sich ein traumhafter Blick auf die Berge eröffnete. Darüber hinaus lebt auf einem Bauernhof das kleine Kind in mir auf. Den es laufen Katzen herum und auf Nachfrage kann man bestimmt auch den Kühen einen Besuch abstatten.

Die Zimmer und der Gästebereich selbst sind modern altmodisch. Also neu gemacht und renoviert, aber im ländlichen Stil. Dem Badezimmer sieht man das Alter des Hauses gar nicht an, denn dieses ist komplett neu und modern gestaltet. Der perfekte Mix also :) Familie Fleiss betreut das Haus im Generationenbetrieb und mit viel Liebe und Herzlichkeit. Mittlerweile sind wir schon einigen Familienmitgliedern begegnet und alle waren sehr lieb und hilfsbereit. 

Angeboten wird lediglich Frühstück, aber "unten im Dorf" gibt es ausreichend kulinarische Möglichkeiten. Das Frühstück ist eine Mischung aus Service und Buffet. Wurst, Käse, Gebäck sowie selbstgemachte Butter und Aufstriche werden an den Tisch gebracht und Wünsche wie ein weiches Ei werden gerne erfüllt. Grundsätzlich gilt, dass im Hause Fleiss sehr viel selbst gemacht wird und das schätze ich sehr. Die hauseigenen Aufstriche und Sirupe hab ich besonders gern. Vom Zitronenmelisse-Sirup kommen auch immer ein oder zwei Flaschen mit nach Hause. Das ist zumeist viel zu wenig, da sie nicht so lang überleben, aber umso größer ist die Freude auf nächstes Jahr :)

Das Doppelzimmer kostet im Winter € 27,00/Nacht und Nase (exkl. Kurtaxe). W-LAN und Parkplatz werden nicht extra verrechnet. Zum Skilift Angertal gelangt man mit dem Auto in weniger als 5 Minuten und in die Stadt sind es etwa 10 Minuten. Danach geht man noch ca. 5 - 10 Minuten zu Fuß und ist mittendrin.

Das Gesamtpaket macht den Biobauernhof Aslgut für mich zu einem großartigen Erholungsort mit viel Herzlichkeit und einem Ausblick, den ich gerne mit Heim nehmen würde.

Homepage: www.aslgut.at




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Freitag, 17. Februar 2017

Die Suche nach der besten Pizza Wiens & Der Mjam Pizza U-Bahn-Plan

Hallo ihr Lieben,

dass ich als Foodbloggerin gerne esse ist wohl kein Geheimnis oder einfach nur logisch ;) Ich liebe es auch Zeit in der Küche zu verbringen und etwas mehr oder weniger Aufwendiges zu zaubern. Manchmal bin ich aber einfach nur noch müde und habe keine Lust mehr zu kochen. Dann kommt ein Lieferdienst ins Spiel, bei mir meistens Mjam.at. Daher habe ich mich sehr gefreut als Mjam mich gefragt hab, ob ich Teil einer Bloggerjury sein möchte um die beste Pizza Wiens zu küren. Aber hallo!


Mjam's Pizza U-Bahn-Plan
In Kooperation mit 1000 things to do in vienna hat Mjam einen richtig coolen U-Bahn-Plan mit den besten Pizzarien der Stadt erstellt. Ein paar davon kenne ich sogar selbst und finde, dass sie verdient eine "Station" eingenommen haben. Vorab wurden bereits die sechs besten Lokale gekürt und eine Bloggerjury durfte nun verkosten und bewerten. Schaut doch mal vorbei, dort werden auch die Top 6 näher vorgestellt..


Pizza Hotline 5
Das klingt jetzt nicht sonderlich italienisch, oder? Vermutlich der Grund warum ich von allein eher nicht dort bestellt hätte, aber ich lasse mich ja gerne eines besseren belehren :) Kommen wir zum Runden..

Bestellt wurden eine Margherita (Tomaten und Käse) mit Mais und eine Quattro Stagioni (Tomaten, Käse, Schinken, Artischoken und Champignons). Ersteres, weil Martin eine einfache Pizza am liebsten hat und um zu sehen, ob die "Grundpizza" überhaupt was taugt. Ich bin bei der Quattro Stagioni geblieben, da ich hier die besten Vergleichswerte habe.

Service (Note: 1)
Gratis zugestellt wird ab € 14,00 - das schafft man mit zwei Pizzen also ganz locker. Nach etwas mehr als einer halben Stunde klingelte es auch schon an der Tür. Das ist ganz schön flott und eine Freude für den hungrigen Magen. Der Lieferbote war soweit freundlich, also so weit man das vom Pizza überreichen beurteilen kann ;)

Aussehen (Note: 3)
Liebe auf den ersten Blick? Hunger auf den ersten Blick? Jedenfalls ist uns beim Öffnen der Kartons der Hunger nicht vergangen, ein optisches Highlight waren die Pizzen aber auch nicht. Leider erlebe ich das selten, aber auch hier hätten die Zutaten zumindest bei der Quattro Stagioni mit ein bisschen mehr Liebe und Sorgfalt verteilt werden können.

Teigboden (Note: 3)
Man hat die Wahl zwischen einem klassischen und amerikanischen Boden mit Käsefüllung, wir entschieden uns für die klassische Variante. Der Boden war durch, angenehm dick bzw. dünn und nicht verbrannt. Beim Reinbeißen wurde bestätigt was der Finger beim Draufdrücken schon vermutet hat: Besonders knusprig ist der Rand nicht. Gesamt war der Boden nicht außergewöhnlich, aber auch nicht übel. Trotzdem mag ich ihn lieber knusprig.

Konsistenz (Note: 2)
Man konnte die Pizza gut mit den Händen essen, aber etwas knusprigerer Teig hätte das Vorhaben noch etwas vereinfacht. Der Belag hat gut auf der Pizza gehalten wodurch für meine Verhältnisse (ich bin aber auch ein Naturtalent im Patzen) relativ wenig davon Flugstunden absolviert hat.

Belag (Note: 2)
Auf einer Margherita ist ja nicht so viel dran, aber meine Pizza war ausreichend belegt - nicht zu viel und nicht zu wenig. Außerdem waren alle Komponenten vorhanden. Ich kenne die Pizza ja auch so, dass jede Beilage sozusagen ihr eigenes Viertel bekommt, aber hier waren die Zutaten bunt verteilt und das mag ich so. Beim Schinken handelte es sich vermutlich um herkömmlichen Toastschinken. Da ist also noch ein bisschen Luft nach oben. 

Geschmack (Note: 2)
Lecker! Die Pizzen schmeckten besser als der erste Eindruck vermuten ließ. Der größte Kritikpunkt bleibt eigentlich der zu wenig knusprige Teig. Für die beste Pizza Wiens müsste meiner Meinung nach auch ein besserer Schinken verwendet werden. Alles in allem aber eine schmackhafte Erfahrung :)


Zusammengefasst..
Obwohl die Pizzen bei der Ankunft nicht mehr ganz so heiß waren und der Pizzaboden noch ein bisschen Biss/Knusprigkeit verträgt, waren die Pizzen wirklich gut. Außerdem liegt der Preis mit € 6,90 bzw. € 8,60 gut im Durchschnitt. Wir hatten bei Lieferpizzen schon ganz andere Erfahrungen, weshalb wir positiv überrascht wurden und die Pizzaria im Kopf behalten. Schon wegen des Tiramisus, das absolut fabelhaft schmeckt. Und das von mir, die das eigene Tiramisu liebt :)

Falls ihr nun Lust bekommen habt, hier geht's zum Lieferdienst Mjam: www.mjam.net


Alles Liebe,
eure Janine

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Samstag, 11. Februar 2017

Glasweise - Ein Gläschen Wein oder zwei? Und Essen?

Hallo meine Lieben,

ich dachte nicht, dass die "vorlesungsfreie Zeit" so viel ausmacht, aber derzeit bin ich innerlich etwas ruhiger und das ist für eine ohnehin quirrlige und kopflastige Person wie mich äußerst angenehm. Vermutlich liegt's auch daran, dass die Arbeitskollegin zurück ist und noch bin ich auch recht gelassen was die Uni-Prüfung im März angeht. Ich studiere ja gern, aber ich bin auch froh, dass ein Ende in Sicht ist und ich genau weiß was noch ansteht.

Umso wichtiger ist es sich zwischendurch eine Auszeit zu nehmen. Deshalb habe ich mich zuletzt mit meiner liebsten Schulfreundin aus der HAK-Zeit getroffen, obwohl wir keine Karten für's Theater bekommen haben. Glück im Unglück, denn so bleibt mehr Zeit zum Quatschen :) Wir sind beim Glasweise geblieben, da wir danach eigentlich in die Volksoper gehen wollten, aber es läuft eben oft anders als man denkt..


Ambiente (5/5)
Mit Ziegelmauern trifft man bei mir eigentlich immer ins Schwarze. In dem Fall waren sie zwar weiß, aber das macht nichts ;) Die Einrichtung ist ohne viel Schnickschnack, aber trotzdem gemütlich und warm. Wir saßen auf grauen Polstersessel, die man am Foto allerdings nicht sieht. Die großen Fenster bieten die Möglichkeit das Treiben auf der Währinger Straße zu beobachten. Kurz und knapp: Gefällt mir.


Service (5/5)
Da wir von der Uhrzeit her recht früh reserviert haben, hatten wir nach einer herzlichen Begrüßung auch freie Platzwahl. Unsere Fragen zu Portionsgrößen sowie Empfehlungen wurden freundlich und kompetent beantwortet, aber auch bei der Weinempfehlung war man nicht überfragt. Bei einem Lokal, das sich selbst als Weinrestaurant bezeichnet, erwartet man das natürlich auch. Wir saßen kaum vor leeren Gläsern und so fand das ein oder andere Gläschen Wein Platz auf unserem Tisch. Aus irgendeinem Grund vermute ich, dass der Chef selbst den Service übernommen hat. Ein wirklich herzlicher Mensch, aber stellenweise war er uns schon fast zu freundlich - ja, sowas soll's auch geben. Ein bisschen an der Grenze, aber immer noch vollkommen in Ordnung, sodass wir uns wirklich willkommen und umsorgt fühlten. Deshalb die vollen Punkte.


Geschmack (4/5)
Unsere anfänglichen Überlegungen uns mit Vorspeisen den Bauch vollzuschlagen, wurden über Board geworfen, da wir doch lieber auch etwas von den Hauptspeisen probieren wollten. So kamen doch, aber nicht nur, als Vorspeisen ein Entencarpaccio mit Rote Beete-Tartar und eine Topinambur-Suppe auf den Tisch. Beides von der Spezial-Karte, weshalb ich auch nicht nachlesen kann was außer Avocado noch in meiner Suppe war, weil ich mich gerade partout nicht genau daran erinnern kann. Woran ich mich jedoch erinnere ist, dass sie vorzüglich war und auch nicht zu heiß, sodass ich mir gleich die Zunge verbrenne. Ich durfte auch am anderen Teller stibitzen und konnte mich damit selbst überzeugen, dass das Carpaccio der Suppe in Nichts nachstand. Beides sehr lecker und mit den unterschiedlichen Komponenten eine Gaumenfreude.

Geschmortes Lammhaxerl mit Süßkartoffelgratin und Ratatouille und Wolfsbarsch mit Erädpfeln und Ratatouille waren unsere Hauptspeisenwahl. Der Fisch war äußerst gelungen, der Garpunkte perfekt und mit knuspriger Haut. Das Ratatouille war wie es sein muss und wunderbar abgeschmeckt. Mein Lammhaxerl sah sehr lecker aus, war mir aber leider etwas zu trocken und beim Süßkartoffelgratin habe ich das "süß" der Kartoffeln und eine Prise Salz vermisst. Letzteres soll aber das kleinste Problem sein. Dennoch könnte man hier etwas nachschärfen, daher auch der Punkte Abzug.

Da wir die Finger doch nicht ganz von den Tapas lassen konnten, entschieden wir uns anstatt einer Nachspeise für die pochierte Birne mit Ziegenkäse und Proscuittochips und Datteln im Speckmantel. Bei den Datteln kann man ja eigentlich nicht wirklich was falsch machen und so war es auch im Glasweise. Da ich immer noch meinen Faible für Ziegenkäse hege, war ich besonders auf die Birne gespannt. Leider war die Zusammenstellung etwas unspektakulärer als erhofft, denn in Ordnung und wer nicht versucht, der wird eben nicht wissen :)


Preis (5/5)
Das Lammhaxerl kommt auf € 16,90 was für die Portion und das Gericht durchwegs in Ordnung ist. Bei der pochierten Birne und den Speckdatteln kommen wir auf € 5,90 bzw. € 5,50. Als kleiner Snack zum Wein passt das wunderbar. Gesamt kam jeder von uns für zwei Gläser Wein, zwei Tapas und die Hauptspeise auf ca. € 40 und das passt auch so. Das Ambiente ist toll, das Essen im Großen und Ganzen durchdacht und mit Liebe gekocht. Gekrönt wird das ganze mit einem sehr freundlichen und aufmerksamen Service.

Wiederkommen?
Obwohl mein Lammhaxerl nicht das Highlight des Abends war, finde ich das Konzept dennoch erfolgsversprechend und einladend. Deshalb komme ich gerne wieder, wenn ich mal in Uninähe bin oder falls wir das nächste Mal doch Karten für die Oper nebenan ergattern :)

Alles Liebe,
eure Janine


Infos
Standort
Währinger Straße 74
1090 Wien

WWW
www.glasweise.com

Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag, Sonntag: 17:00 - 24:00 Uhr
Freitag bis Samstag: 17:00 - 02:00 Uhr

(Küche bis 23:30 Uhr)

Reservierung
hier oder telefonisch unter +431 1 922 10 52

Erreichbarkeit
U6 Währinger Straße/Volksoper
5/37/38/40/41/42 Spitalgasse/Währinger Straße
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Sonntag, 5. Februar 2017

Restaurant57 im Melia - Warum Service das A und O ist

Hallo meine Lieben,

mein letzter Bericht ist schon eine Weile her, aber irgendwie hab ich zuletzt nicht die nötige Ruhe gefunden um Beträge zu verfassen. Jetzt sind zumindest mal Uni-Ferien oder "vorlesungsfreie Zeit" wie es offiziell heißt und ich schöpfe ein bisschen Atem. Ich möchte jetzt nicht ins Sudern verfallen, dass Vollzeit arbeiten und nebenher studieren anstrengend ist, aber das ist es. Wobei mich das Studium selbst weniger in Anspruch nimmt als die Gedanken im Hinterkopf, dass das und das für die Uni noch zu tun ist. Trotzdem bin ich stolz auf mich meinem Abschluss schneller näher zu kommen als ich dachte. Nun aber zum Essen..

Zum Entspannen und Runterkommen gehört auch Zeit mit Freunden und natürlich gutes Essen. Also Brunch im heutigen Fall :) Wir entschieden uns schon vor einer Weile für das Restaurant57 im Hotel Melia..


Ambiente (5/5)
Der DC Tower ist vielen in Wien wohnenden ein Begriff und das Gebäude ist mit seiner Höhe und der Erscheinung ja auch kaum zu übersehen. Man betritt das Restaurant durch das Hotel wobei einem schon in der Lobby freundlicherweise die Jacken abgenommen werden. "57" steht hier für den 57. Stock und dahin geht es mit dem Aufzug auch flott hinauf. Die Einrichtung und das Ambiente sind in schwarz gehalten und passt damit zum modernen Hotel. Am Abend lassen sich bei Kerzenschein dort sicher ein paar schöne Momente erleben. Die Sessel sind außerdem bequem und die Tische ausreichend groß um sich nicht dauernd mit den Ellbogen in die Quere zu kommen. Herausragend ist aber der Ausblick, der bei schönem Wetter wie heute einen Blick bis nach Niederösterreich ermöglicht. Direkt runter schauen sollte man nicht, das sieht gar nach Industriegebiet aus, aber in den Filmen lässt man den Blick ja auch lieber in die Ferne schweifen.



Service (2/5)
Der Preis, 5 Sterne und das Ambiente lassen auf einiges hoffen - möge man meinen. Wir wurden vom Service aber leider sehr enttäuscht. In der Lobby und am Restauranteingang wurden wir freundlich in Empfang genommen, also bis hier hin alles fein. Man muss mir ja nicht prompt nachlaufen und mich nach meinem Getränkewunsch fragen bevor ich mich überhaupt hingesetzt habe, aber wir warteten eine dreiviertel Stunde bis uns jemand gefragt hat, ob wir gerne einen Kaffee oder Ähnliches hätten. Dies geschah allerdings auch nur nach Heranwinken des Restaurantleiters, denn wir saßen offenbar im toten Eck. Nur dass es kein Eck war, sondern ein Tisch mittendrin. Bis die Heißgetränke unseren Tisch erreichten, vergingen nochmal gut 15 Minuten und einmal Nachfragen. Unsere Nachbarn auf beiden Seiten bekamen da weitaus mehr Aufmerksamkeit und wurden sogar gefragt, ob sie gerne ein Trüffelei oder ein gebackenes Ei hätten. Oh ja, ich wollte ein gebackenes Ei, denn das hab ich noch nie gegessen. Da zu uns niemand kam, orderten wir direkt an der Theke. Die Henne wollte aber wohl kein Ei mehr für mich legen.. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich mit der Laune auch nicht nochmal nachgefragt habe. Die Erfahrung mit dem gebackenen Ei muss also noch warten.


Geschmack (4/5)
Die Auswahl ist vollkommen ausreichend und reicht von Jourgebäck über Salate, Lachs, San Daniele Schinken, Käse, Obst und warme Speisen bis hin zu einem gut gefüllten Nachspeisenbuffet. Gewünscht hätte ich mir lediglich noch Brot, ein bisschen Müsli und natürlich das besagte Ei. Vieles wird in Gläsern angeboten und das finde ich sehr praktisch um sich quer durch das Angebot zu kosten. Ein Lob verdient übrigens das schmackhafte Beef Tartar und die schnell wieder aufgefüllten Speisen.

Auf meinem Teller fand sich zudem eine Hühner-Lemonengras-Suppe mit Chili ein, die sehr empfehlenswert ist. Auch das zarte Lammfleisch fand an unserem Tisch Anklang. Etwas enttäuscht war ich von den Süßspeisen. Die Crème Brûlée war lecker, aber die Churros leider schon ausgekühlt und die Palatschinken sind so sehr aneinander geklebt, dass man nur noch Fetzen abgerissen hat. Die Donut-Wand ist allerdings ein echter Hingucker :)


Preis (3,5/5)
Für den Brunch fallen € 47,00 pro Person an. Das Ambiente mit dem großartigen Ausblick sowie die Auswahl und Qualität der Speisen tragen bestimmt ihren Teil dazu bei. Bei den Süßspeisen muss man jedoch ein Auge drauf haben und der Service war einfach nicht in Ordnung.

Wiederkommen?
Ich weiß es nicht, aber zum Brunchen vermutlich eher nicht. Da haben wir für weniger Geld schon genauso viel Auswahl und Qualität mit einem zuvorkommenderen Service erlebt. Wir sind uns einig: Ein Restaurant steht und fällt mit dem Service,

Alles Liebe,
eure Janine


Infos
Standort
Donau-City-Straße 7
1220 Wien

WWW
www.57melia.com/restaurant

Brunch
Sonntag 11:00 - 15:00 Uhr

Reservierung
per Mail: restaurant57@melia.com

Erreichbarkeit
U1 Kaisermühlen VIC
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Donnerstag, 8. Dezember 2016

Rollercoaster Restaurant - aufwärts oder abwärts?

Hallo meine Lieben,

unsere Ausziehcouch freut sich immer über Gäste, denn wir haben sie eigentlich nur für diese. Sagen wir jetzt mal so um eine Ausrede zu haben, dass auch nach der Abreise unserer Gäste noch tagelang ausgezogen bleibt um als große Gammelwiese zu dienen. Soll ja alles gleichmäßig durchgelegen sein ;) Wenn man nun jemanden von außerhalb zu Gast hat, möchte man diesem natürlich was zeigen.  Aber wohin gehen, wenn's mal was Außergewöhnlicheres sein soll? Der Wiener Prater ansich ist ja schon eine interessante Gesamtattraktion und seit einer Weile befindet sich dort das Rollercoaster Restaurant - passend, oder? Wir habens probiert..


Ambiente (4/5)
Eine Achterbahn ist definitiv passend zum Prater, gibt es dort ja auch einige. Der Eingang zum Restaurant befindet sich auch direkt im Prater und wenn man durchblickt wo man jetzt nun hin muss, ist der erste Eindruck sehr eindrucksvoll. Alles blinkt, leuchtet und sieht aufregend aus. Essen und Getränke kommen quer durch das Restaurant zu den jeweiligen Gästen. Ein Minuspunkt, da es fast nur große Tische gibt und man sich als kleiner Gruppe die Tische demnach teilen muss, wenn es voller ist. Positiv daran ist, dass man möglicherweise mit netten Menschen in Kontakt kommt, da man das ankommende Essen nach Platznummer aufteilen muss. Trotzdem lässt auch der zweite Blick die Vorfreude steigen.


Service (2/5)
Eigentlich ist dieser Punkt schwer zu bewerten, da es Service im Rollercoaster Restaurant nicht wirklich gibt. Laut Homepage wird das Essen wohl von echten Menschen zubereitet und von Roboterarmen verteilt, die zwischendurch mal für eine Viertelstunde den Dienst verweigert haben. iIe Roboter, nicht die Kochenden. Das Personal beim Eingang war recht trocken, aber trotz fehlender Reservierung wurde ein Tisch für uns gefunden. Zwar mit zeitlicher Begrenzung, aber damit muss man leben, wenn man kurzentschlossen ist. Die Servicekraft am Tisch hat uns das Bestellsystem mit den Tablets erklärt und auf die Buzzer-Challenge hingewiesen. Wozu diese gut ist, haben wir allerdings bis zum Schluss nicht herausgefunden und auch nicht mehr gefragt. Eigentlich war sie bis auf einmal um den Müll vom Tisch zu entfernen fast nicht mehr gesehen. Zusammengefasst: In Ordnung, aber nicht nicht gut.


Geschmack (1/5)
Wir haben drei Burger mit Pommes und einmal gebackene Champignons bestellt. Die drei Bier waren rasch am Tisch, aber mein Apfelsaft kam als ich mit dem Burger schon fast fertig war und hat am Weg auch noch ein wenig an Inhalt verloren. Die Spannung war groß. Die Champignons waren meinem Gegenüber zufolge kein Highlight und die Enttäuschung beim Öffnen der "Pommesbox" war groß. Stinknormale Pommes aus der Friteuse, die man Zuhause besser machen kann. Bleibt ja noch die Chance auf den Burger. Aber auch diese hat das Rollercoaster Restaurant vergeben, denn an dem war einfach nichts besonderes. Lascher Geschmack und das Fleisch hätte sich geschämt, wenn es nicht schon seine Ende gehabt hätte. Schämen hätte aber womöglich noch zu einem leichten rosa Stich geführt und das Fleisch wiederbelebt oder zumindest schmackhafter gemacht. Bevor ich noch weiter abschweife, ist wohl deutlich geworden was ich sagen möchte. Ehrlich: Einige Gerichte aus der Tiefkühlung schmecken mit Abstand besser als das was dort über das Gestänge an den Tisch gerauscht kommt. Gefahr sich die Finger einzuzwicken, weil man Angst hat, dass das Essen im angrenzenden Müll landet, inklusive. Es war essbar, aber keinen Deut mehr.


Preis (2/5)
Ein Cheeseburger macht € 12,90. Ein ganz schön geschmolzener Preis, wenn man bedenkt, dass man in anderen Burgerlokalen wie den Burgermachern, dem Rinderwahn oder auch dem Said the Butcher to the Cow für ähnliches Geld weitaus besseren Geschmack geboten bekommt. Gebackene Champignons mit Pommes um € 9,90 sind auch kein Schnäppchen. Die Personalkosten können ins dem Fall wohl kaum sein, da sprechen wohl die Technik- und Mietkosten mit.

Wiederkommen?
Nein. Einfach nein.



Alles Liebe,
eure Janine


Infos
Standort
Riesenradplatz 6
1020 Wien

WWW
www.rollercoaster.rest

Öffnungszeiten
täglich 11:30 - 23:00 Uhr

Reservierung
online hier

Erreichbarkeit
Praterstern
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